Was ist Faustball?

Faustball ist eine Mannschaftssportart auf zwei Halbfeldern. Sie sind durch eine Mittellinie und ein Band (früher war auch eine Leine erlaubt) getrennt, die zwischen zwei Pfosten in –  je nach Altersklasse – bis zu zwei Meter Höhe gespannt ist. Sie darf weder von einem Spieler noch vom Ball berührt werden; dies wäre ein Fehler.

Jede Mannschaft besteht aus fünf Spielern, die versuchen, einen Ball mit dem Arm oder mit der geschlossenen Hand für den Gegner unerreichbar in das andere Halbfeld zu spielen.

Der Ball darf vor jeder Berührung durch einen Spieler einmal auf dem Boden aufspringen, jedoch nur innerhalb des Spielfeldes. Pro Spielzug darf er von drei unterschiedlichen Spielern berührt werden, muss dann aber spätestens durch den dritten Spieler über die Leine zum Gegner zurückgespielt werden.

Der Ball wird bei der Abwehr und beim Zuspiel mit der Innenseite des ausgestreckten Unterarms gespielt, beim Angriff mit der Faust geschlagen. Berührt er die offene Handfläche oder andere Körperteile als den Arm, wird es als Fehler gewertet.

Faustball ist kein saisonbedingter Sport. Im Sommer (Feldsaison) spielt man es im Freien auf dem Sportplatz (Feldgröße 50 x 20 m). Im Winter (Hallensaison) wird in der Halle gespielt, wobei dann das eingezeichnete Handballfeld als Spielfläche benutzt wird (Feldgröße 40 x 20 m). In der Halle springt der Ball kontrollierter als auf Rasen, was sich auf die Spieltaktik auswirkt. Außerdem ist in der Halle jede Wandberührung durch den Ball ein Fehler. Die Decke darf berührt werden, außer beim Überspielen der Leine ins gegnerische Feld (Fehler).

Links:  Faustball Offenburg / Video – FaustballEM